Verwurzelt im Kreis seit meiner Geburt

Der Landkreis Biberach ist für mich nicht nur mein Wahlkreis, sondern seit jeher mein Zuhause. Hier habe ich erlebt, was Zusammenhalt bedeutet. Hier habe ich gelernt, wie wichtig starke Dorfgemeinschaften, Ehrenamt und gegenseitige Unterstützung für unsere Gesellschaft sind. Hier habe ich begonnen, mich zu engagieren und unsere Heimat mitzugestalten.
Ich bin in Füramoos aufgewachsen. Schon früh war ich Teil des Dorflebens – beim Krippenspiel, in der Jugendkapelle und später im Fußballverein in Bellamont.
Meine Schulzeit führte mich zunächst nach Ochsenhausen auf die Realschule und anschließend an die Matthias-Erzberger-Schule in Biberach, wo ich mein Abitur ablegte.
Früh Verantwortung übernommen

Schon in meiner Schulzeit wollte ich nicht nur zuschauen, sondern mitgestalten. Was mit Engagement an meiner eigenen Schule begann, wurde Schritt für Schritt zu mehr Verantwortung, bis ich von 2022 bis 2024 den Vorsitz des Landesschülerbeirats Baden-Württemberg übernehmen durfte.
In dieser Zeit habe ich die Interessen von rund 1,5 Millionen Schülerinnen und Schülern vertreten. Ich war auf Landesebene im Austausch mit Ministerien, Politik und Verbänden, habe in Arbeitskreisen und Ausschüssen mitgearbeitet und durfte bildungspolitische Entwicklungen in Baden-Württemberg aktiv mitgestalten. Für mich war das eine prägende Erfahrung.
Ich habe erlebt, wie politische Entscheidungen entstehen und wie wichtig es ist, gut zuzuhören, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und klare Positionen zu vertreten. Die Zeit im Landesschülerbeirat hat mir gezeigt, dass es nicht reicht, nur Forderungen zu stellen und Kritik zu üben. Es geht darum, Verantwortung zu übernehmen, Lösungen zu entwickeln, diszipliniert dran zu bleiben, manchmal auch schwierige Kompromisse zu finden und verlässlich für andere einzustehen.
Verlässlich & Engagiert

Nach meiner Zeit im Landesschülerbeirat ging es für mich zunächst ins Berufsleben. Dort konnte ich als freier Mitarbeiter der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg an mein ehrenamtliches Engagement anknüpfen. Über zwei Jahre hinweg begleitete und leitete ich Seminare, Fortbildungen und Projekte rund um Partizipation, demokratische Schulentwicklung und politische Bildung. Dabei stand für mich immer im Fokus, Menschen zu stärken, Mitbestimmung erlebbar zu machen und Demokratie im Schulalltag konkret umzusetzen.
Parallel dazu war ich als Werkstudent für die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit in Stuttgart tätig. Dort arbeitete ich in der Landeskoordination des Girls’Day und Boys’Day Baden-Württemberg. Gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Schulen und Institutionen konnte ich daran mitwirken, jungen Menschen neue Perspektiven zu eröffnen – unabhängig von Rollenklischees oder Herkunft.
Als studentischer Mitarbeiter im Büro unserer Bundestagsabgeordneten Prof. Dr. Anja Reinalter konnte ich zudem Einblicke in den parlamentarischen Betrieb und den Arbeitsalltag von Abgeordneten gewinnen. Ich durfte sie bei vielen interessanten Terminen begleiten und mich in verschiedene politische Themen einarbeiten.
Diese Tätigkeiten hätte ich gerne weitergeführt und nehme die dabei gewonnenen Erfahrungen und Einblicke nun in meine Arbeit als Abgeordneter im Landtag mit.
Parallel zu meiner Arbeit begann ich ein Studium der Empirischen Kulturwissenschaft und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
All die Erfahrungen, die ich im Rahmen meines Engagements, meiner beruflichen Tätigkeiten und meines Studiums machen durfte, haben eines gemeinsam: Zum einen ging es darum, Verantwortung zu übernehmen – für Projekte, für Prozesse und vor allem für Menschen. Zum anderen konnte ich politisches Handeln kennenlernen und politische Prozesse verstehen.
Dabei habe ich ganz besonders eine Erkenntnis gewonnen: Es lohnt sich, sich einzubringen!
Genau das war für mich eine zentrale Motivation, für den Landtag von Baden-Württemberg zu kandidieren.

Dass mein Kreisverband mich aufgestellt hat, um meine Heimat im Landtag zu vertreten, und dass mir der Landesparteitag sein Vertrauen ausgesprochen hat, auf der Landesliste meiner Partei antreten zu dürfen, sind für mich nicht selbstverständlich. Erst recht nicht, dass ich dank des Vertrauens der Menschen im Kreis Biberach und Baden-Württemberg am 8. März 2026 in den Landtag gewählt wurde.
Das ist für mich eine große Ehre und ein besonderes Privileg.