7,26 Mio. Euro für den Landkreis Biberach!
Insgesamt werden 50 Mio. Euro aus dem Ausgleichsstock für finanzschwache Städte und Gemeinden im Regierungsbezirk Tübingen vergeben! Allein in den Landkreis Biberach fließen 7.260.000 Euro.
„Für viele Gemeinden und Städte sind diese Mittel angesichts der angespannten Haushaltslagen vor Ort unverzichtbar, um dringend notwendige Investitionen überhaupt umsetzen zu können“, freut sich Berat Gürbüz, MdL Grüne. „Besonders freut mich, dass Schemmerhofen neben der Landesförderung von 70% der Gesamtkosten für den Hochwasserschutz auf den 30%-igen Eigenanteil der Gemeinde von ca. 2,3 Mio. Euro 940.000 Euro zusätzlich aus dem Ausgleichsstock erhält. Der Hochwasserschutz ist seit vielen Jahren eine langersehnte Maßnahme und eines der drängendsten Aufgaben.“
Auch der Neubau einer Grundschule in Ochsenhausen mit Ganztagsbetreuung wird mit 900.00 Euro aus dem Ausgleichsstock unterstützt. In Erolzheim wird der Neubau eines Bauhofgebäude mit 940.000 Euro gefördert und in Altheim bekommen die Bürgerinnen und Bürger eine neue Sporthalle in Höhe von 970.000 Euro gefördert. Die Förderung der Sanierung und energetische Erneuerung des Längsgebäudes der Grundschule Schwendi sowie der Gemeinsamen Werkrealschule Mietingen-Schwendi am Standort Schwendi mit 600.000 Euro und Steinhausen an der Rot für technische Gewerke mit 250.000 Euro ist erfreulich. Die Kommunen Burgrieden, Ertingen, Ingoldingen, Langenenslingen, Riedlingen, Rot an der Rot, Uttenweiler und Wain erhalten für ihre Feuerwehren unverzichtbare Unterstützung.
Der Zuschuss zum Brückenersatzbau in Maselheim mit 180.000 Euro sowie die Sanierung der Kiga mit 350.000 Euro sind unerlässliche Kommunalaufgaben, für diese die Förderung gewährt wird.
„Für viele Städte und Gemeinden ist der Ausgleichstock längst nicht mehr nur eine hilfreiche Förderung, sondern die Voraussetzung dafür, dass notwendige Investitionen überhaupt umgesetzt werden können. Angesichts steigender Kosten, wachsender Aufgaben und knapper kommunaler Haushalte schafft er den dringend benötigten Spielraum für Schulen, Kinderbetreuung, Feuerwehr, Hochwasserschutz und andere zentrale Aufgaben der Daseinsvorsorge“, betont Berat Gürbüz.
„Die hohe Nachfrage zeigt deutlich, wie groß der Investitionsstau in den Kommunen inzwischen ist. Wenn wir gleichwertige Lebensverhältnisse im ländlichen Raum sichern wollen, müssen wir unsere Kommunen weiterhin verlässlich unterstützen. Der Ausgleichstock ist dafür ein unverzichtbares Instrument, weil er dort hilft, wo die finanzielle Belastung besonders groß ist und wichtige Zukunftsinvestitionen sonst aufgeschoben werden müssten.“, so Berat Gürbüz, MdL