1.456.405 Euro für 21 Projekte im Landkreis Biberach
ELR-Programm 2026: Investitionen in lebendige Ortskerne, Klimaanpassung und flächensparendes Bauen
Landkreis Biberach. Gute Nachrichten für den Landkreis Biberach: Im Rahmen des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum (ELR) 2026 fördert das Land Baden-Württemberg insgesamt 21 Projekte in 19 Kommunen des Landkreises Biberach mit 1.456.405 Euro.
„Die Förderentscheidung ist ein starkes Signal für unseren Landkreis. Sie zeigt: Gute Ideen vor Ort werden unterstützt. Mit diesen Investitionen stärken wir lebenswerte Ortskerne, schaffen bezahlbaren Wohnraum, sichern Arbeitsplätze und machen unsere Gemeinden widerstandsfähiger gegen die Folgen der Klimakrise“, freut sich der Landtagsabgeordnete Gürbüz.
„Das ELR ist das wichtigste Strukturförderprogramm des Landes für den ländlichen Raum. Es unterstützt Kommunen und private Vorhaben in den Bereichen Wohnen, Arbeiten, Grundversorgung und Gemeinschaftsleben. Ziel ist es, Ortskerne zu stärken, Leerstände zu beleben und bestehende Bausubstanz sinnvoll weiterzuentwickeln, anstatt neue Flächen zu versiegeln.“, ist Gürbüz überzeugt.
„Gerade im ländlichen Raum entscheidet sich, wie wir Klimaschutz, Lebensqualität und wirtschaftliche Entwicklung zusammenbringen. Deshalb investieren wir auch in die Stärkung unserer Ortsmitten und in den Erhalt bestehender Gebäude. Das ist nachhaltig, spart Fläche und erhält den Charakter unserer Gemeinden“, betont Gürbüz.
Klimaanpassung und nachhaltiges Bauen bleiben Förderschwerpunkte
Im ELR-Programm 2026 setzt das Land klare Schwerpunkte bei der Anpassung an den Klimawandel. Gefördert werden unter anderem Projekte zu Hitzevorsorge, Verschattung, intelligentem Regenwassermanagement sowie weiteren Maßnahmen, die Kommunen klimaresilient machen.
Ein weiterer Fokus liegt auf flächensparendem und ressourcenschonendem Bauen. Besonders unterstützt werden Projekte im Holzbau, die Umnutzung bestehender Gebäude sowie Flächenrecycling. Damit trägt das Programm dazu bei, den Flächenverbrauch zu reduzieren und wertvolle Freiräume zu erhalten.
„Jeder sanierte Ortskern und jedes umgenutzte Gebäude sind ein Gewinn – für das Klima, für die Artenvielfalt und für kommende Generationen. Nachhaltige Entwicklung beginnt direkt vor unserer Haustür“, so Gürbüz, MdL.
Beispiele geförderter Projekte:
Zu den geförderten Vorhaben gehören unter anderem:
- Warthausen-Birkenhard: 144.800 Euro für die Aufstockung der Turnhalle mit Ausbau eines Gemeinschaftsraums.
- Steinhausen an der Rottum: 213.000 Euro für den Neubau eines Betriebsgebäudes sowie die Modernisierung eines Wohngebäudes.
- Bad Schussenried-Reichenbach: 100.000 Euro für den Umbau und die Aufstockung eines Wohngebäudes.
- Schemmerhofen-Langenschemmern: 66.000 Euro zur Modernisierung und Sicherung der Grundversorgung.
- Attenweiler: 136.100 Euro für zwei Wohnprojekte mit Umbau und Modernisierung.
- Ochsenhausen: 286.000 Euro für den Neubau eines Bürogebäudes sowie einer Produktionshalle
Weitere geförderte Projekte befinden sich in Altheim, Ingoldingen, Maselheim-Baltringen, Mittelbuch, Reinstetten, Schemmerhofen, Schwendi (Hörenhausen und Schönebürg), Ummendorf, Uttenweiler, Öffingen sowie Wain.
„Mein Dank gilt allen Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen, Vereinen und Kommunen, die diese Projekte mit viel Engagement entwickelt haben. Sie zeigen, wie innovativ und zukunftsorientiert unser Landkreis ist. Die Fördermittel sind eine Anerkennung dieser Arbeit und geben Rückenwind für die Umsetzung“, sagt Gürbüz abschließend.